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Arbeiten mit Bambus

 

Bambus Spalten

Das hier ist lediglich ein Erfahrungsbericht wie ich mit Bambus umzugehen pflege. Trotzdem möchte hier darauf hinweisen, dass bei Interesse eigene Bambusspalten herzustellen, die Bearbeitung auf eigene Gefahr passiert.

Arbeitschritte:

1. Rohr spalten:

Das Bambusrohr sollte von vorne bis hinten mit der Axt halbiert werden. Von Kraftsportübungen wie Auseinanderreißen rate ich ab. Der Bambus kann rasiermesserscharf werden und ab diesem Zeitpunkt empfehlen sich Handschuhe.

2. Knotenscheiben abschlagen:

Die Knotenscheiben sind recht stabil und werden jetzt schon vorbereitend, zum Teil entfernt Es erleichtert das Spalten ungemein und das Ergebnis wird umso genauer.

3. Bambus Spalten:

Hier kommt es auf ein optimales Werkzeug an. Ich nehme dafür ein sehr stabiles Küchenschälmesser. Es hat eine durchgehende, nicht biegsame Klinge und die Schneide ist halbmondförmig. Somit rutscht die Klinge nicht so schnell vor oder zurück und man kann diese als Hebel nutzen.

4. Messerführung:

Vom Einsatz elektrischer Werkzeuge rate ich ab. Mit etwas Übung ist man mit einem stabilen Messer schneller als mit einer Stichsäge oder ähnlichen Werkzeugen und genauer wird es dadurch auch nicht.

Ab diesem Punkt sollte man von dem Gedanken abrücken den Bambus grade durchschneiden zu wollen. Der Bambus wird lediglich bis die Bambusspalte entstanden ist, durch hebeln und drücken bearbeitet. Das lässt sich ziemlich genau steuern, indem die Klinge einmal nach rechts und nach vorsichtigem nach unten drücken, dann nach links gehebelt wird. Der so genannte „vorgeeilte“ Riss verrät einem was als nächstes zu tun ist.

Bei genauem Betrachten wird der Riss, beim hebeln der Klinge nach rechts, ebenfalls nach rechts wandern. Das funktioniert genauso in der Gegenrichtung. Somit lässt sich eine relativ gleichmäßige Breite erreichen. Kein Bambus ist wie der andere und etwaige Verluste sollten mit einkalkuliert werden.

5. Auf Länge bringen:

Hier empfiehlt es sich einmal die Knotenverteilung anzuschauen. Lieber von beiden Enden etwas abschneiden als später eine schlechte Gewichtsverteilung zu bekommen und optisch ist es auch schöner.

6. Abschlagen der Knotenscheibenreste:

Sollte die Axt etwas Schärfe besitzen, ein kleiner Schlag oder zwei reichen aus und die überstehende Nase bricht ab.

7. Biegen:

Das Ergebnis sieht meist noch verbogen aus. Mit etwas Hitze und Kraft sollte es aber kein Problem sein, die Bambusspalte in Form zu bringen. Ich nehme dazu einen Gasherd aber ein kleiner Campingbrenner recht für diese Zwecke auch aus.

8. Gewichtsverteilung:

Die abstehenden Fasern werden mit dem Messer bearbeitet und werden auf keinen Fall einfach abgezogen. Die Gefahr besteht, dass die abgezogene Faser immer mehr in das innere der Bambusspalte wandert und somit die bisherige Arbeit vernichtet. Ich setze lieber einmal mehr mit dem Schleifklotz an, als einen groben Schnitzer zu begehen. Die Außenhaut sollte unbearbeitet bleiben. Somit erhält man beim Glätten eine im Gewicht ausbalancierte Bambusspalte.

Fazit:

Ich habe zwei verschiedene Bambusarten verwendet. Zu einem den Moso Bambus und zum anderen den Guadua Bambus. Der Moso Bambus ist bei gleichen Ausmaßen weicher und flexibler wobei sich der Guadua Bambus durch seine Steifheit auszeichnet. Beide Bambusarten lassen sich wunderbar in einem Edo Drachen kombinieren. Die Längsstreben sind aus Guadua Bambus und die Querstreben aus Moso Bambus gefertigt.


Vielen Dank an

- die Firma Conbam für die hervorragende Bambusqualität.
- Herrn Tönges, für den einen oder anderen Hinweis bei Fragen zum Bambus.

Der Link zur Firma Conbam ist unter den Surftips zu finden.

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